Content Management Systeme
„Content Management Systeme (CMS) dienen der Unterstützung von Prozessen während des Dokumentenlebenszyklus (engl. Document Life Cycle). Aufgrund ihres Einsatzgebietes können Web und Enterprise Content Managementsysteme unterschieden werden.
Web Content Management Systeme (WCMS) dienen vorrangig der Gestaltung und Verwaltung von Websites. Hingegen werden Enterprise Content Management Systeme im Intranet eingesetzt und ihr Schwerpunkt liegt auf der Erschließung aller Informationen einer Organisation.“ Quelle: Gronau, N. et al. (2005) Anwendungen und Systeme für das Wissensmanagement . Berlin S 188
Grundsätzlich zeichnen sich CMS durch die Trennung von Content,Layout und Struktur der Dokumente (Bild/Ton/Text) aus. CMS unterstützen die Erstellung/Erfassung von Dokumenten, die Strukturierung und auch die Archivierung. Der damit verbundene Workflow kann vom System automatisiert werden. Einzelne Module (Mailverteiler, Newsletter, Gruppenbildung durch Userverwaltung, Co Authoring) unterstützen die Zusammenarbeit. Durch standardisierte Schnittstellen ist die Ein- und Ausgabe des Contents von und in andere Systeme möglich.
Während die oben zitierte Gronau Studie vor allem Windows kompatible und proprietäre Systeme vorstellt möchte ich mich hier auf plattformunabhängige open source WCMS konzentrieren, die für Kleinunternehmen oder NGOs tauglich sind.Technisch bauen die von mir im weiteren zitierten WCMS auf MySQL (Datenbank) und php (Programmiersprache) auf und sind in der Nutzung und Darstellung browser- und plattfromunabhängig.
Aufgaben von KM Systemen 2
Zur Unterstützung des Wissensmanagements können unterschiedliche Systeme zum Einsatz kommen. Hierbei sind insbesondere solche zu berücksichtigen, die schon in den Unternehmen und Organisationen verwendet werden. Häufig ist jedoch eine Abgrenzung der am Markt befindlichen Systeme und deren Zuordnung in eine Kategorie kaum möglich. Integrierte Wissensmanagementsysteme sollten jedoch einen möglichst großen Teil der relevanten Funktionen abdecken.
Quelle: Gronau, N. et al. (2005) Anwendungen und Systeme für das Wissensmanagement . Berlin S 29
Aufgaben von KM Systemen 1
— Ideenorientierung
Als Ideenorientierung bezeichnen die Autoren die Aspekte, die der Wissensentwicklung dienen. Hierzu gehören u. a. Kreativtechniken wie das Mind-Mapping oder Concept Mapping.
— Communication-/Community-Orientierung
Bei der Communication-/Community-Orientierung steht die Wissensteilung und -verteilung im Vordergrund. Neben der Kommunikation zwischen Wissensträgern, die zum Beispiel mit Hilfe von E-Mails, Instant Messaging oder auch als direkte Gespräche stattfinden können, spielen hier Knowledge Com-
munities eine große Rolle, denen in Form von (elektronischen)
Diskussionsforen eine geeignete Plattform geboten werden kann.
— Discovery
Discovery-Aspekte benennen unterschiedliche Möglichkeiten der Suche und sind sowohl bei der Wissensidentifikation wie zum Beispiel in Form von Yellow Pages, als auch bei der Wissensnutzung zu berücksichtigen. Sie sind ein elementarer Teil des Wissensmanagements.
— Experience Base
Die Experience Base dient der Wissensbewahrung, da in ihr die Erfahrungen der Wissensträger, zum Beispiel in Form von Best Practices oder Lessons Learned gespeichert sind.
— Visualisierung, Präsentation und Publikation
Bei der Publikation steht die Wissensverteilung im Vordergrund, während die Visualisierung und Präsentation vorrangig die Wissensnutzung fördern soll, da
hier strukturierende Hilfen angeboten werden können.
— Ideenorientierung
Als Ideenorientierung bezeichnen die Autoren die Aspekte, die der Wissensentwicklung dienen. Hierzu gehören u. a. Kreativtechniken wie das Mind-Mapping oder Concept Mapping.
— Communication-/Community-Orientierung
Bei der Communication-/Community-Orientierung steht die Wissensteilung und -verteilung im Vordergrund. Neben der Kommunikation zwischen Wissensträgern, die zum Beispiel mit Hilfe von E-Mails, Instant Messaging oder auch als direkte Gespräche stattfinden können, spielen hier Knowledge Com-
munities eine große Rolle, denen in Form von (elektronischen)
Diskussionsforen eine geeignete Plattform geboten werden kann.
– Discovery
Discovery-Aspekte benennen unterschiedliche Möglichkeiten der Suche und sind sowohl bei der Wissensidentifikation wie zum Beispiel in Form von Yellow Pages, als auch bei der Wissensnutzung zu berücksichtigen. Sie sind ein ele-
mentarer Teil des Wissensmanagements.
— Experience Base
Die Experience Base dient der Wissensbewahrung, da in ihr die Erfahrungen der Wissensträger, zum Beispiel in Form von Best Practices oder Lessons Learned gespeichert sind.
— Visualisierung, Präsentation und Publikation
Bei der Publikation steht die Wissensverteilung im Vordergrund, während die Visualisierung und Präsentation vorrangig die Wissensnutzung fördern soll, da
hier strukturierende Hilfen angeboten werden können.
— Modellierung
Die Modellierung insbesondere von Prozessen ist bei verschiedenen Bausteinen des Wissensmanagements relevant. Angefangen von der Definition der Wissensziele, über die Wissensidentifikation und Wissensverteilung, bis hin zur Wissensnutzung ist der Einsatz von Modellierungsmethoden und -werkzeugen sinnvoll.
— Dokumentenorientierung
Dokumente sind in der Regel der wichtigste Speicher für Informationen, die wiederum eine Grundlage von Wissen bilden. Somit dienen Dokumente der Wissensbewahrung und stellen einen relevanten Blickwinkel auf das Wissens-
management dar.
— Computer Supported Collaborative Work (CSCW)
CSCW beschreibt die Möglichkeiten zur Zusammenarbeit von Personen. Im Vergleich zur Communication-/Community-Orientierung ist beim CSCW die
Wissens(ver-)teilung häufig in Bezug auf die Aufgabe konkretisiert und gegebenenfalls auch formalisiert.
— Computer Supported Collaborative Learning (CSCL)
CSCL überträgt die Ansätze des CSCW in den Bereich des Lehrens und Lernens und dient somit der Umsetzung von definierten Wissenszielen und berücksichtigt dabei unterschiedliche Wissensbausteine, die Probst im inneren
Kreislauf dargestellt hat.
Quelle: Gronau, N. et al. (2005) Anwendungen und Systeme für das Wissensmanagement . Berlin S 28ff
Zeitersparnis durch Online Dienste
In einer im Dezember 1999 in den USA durchgeführten Repräsentativbefragung von Internet- Nutzern (N=4113) zeigte sich, dass in der Gruppe der Nutzer mit mehr als 10 Internet-Stunden pro Woche 29% weniger Zeit in Geschäften verbrachten und 21% weniger Zeit im Straßenverkehr (die Zeitersparnis wurde nicht quantifiziert), was auf virtuelle Mobilität hindeutet. (Nie&Ebring, 2000 in Döring 2002, S 426)
Dekontextualisierung
„Die Dekontextualisierung von Wissen ist erforderlich, weil die Aneignung von Wissen anschauliches Material erfordert. Damit die Dekontextualisierung durchgeführt werden kann, muss das Wissen von den Autorinnen und Autoren verstanden werden. Verstehen heißt in diesem Fall, dass mindestens die Bedeutung des Wissens für den Lernprozess erkannt wird. Da Verstehen ein nichtdeterministischer Prozess ist, kann das Vorgehen bei der Dekontextualisierung nicht exakt vorgeschrieben werden. Verstehen ist nichtderministisch, weil das Erkennen von Sinn in vorhandenem Wissen durch Subjekte, also durch Sie als Lehrende, von Vorkenntnissen, kulturellen Hintergründen etc. abhängt. Diese Sinnerkenntnis beeinflusst den Reorganisationsprozess. Insofern fließen immer zumindest ein Stück weit die persönlichen Voraussetzungen in den Dekontextualisierungsprozess ein. Durch den Einfluss der Persönlichkeit der Lehrenden wird das Wissen bei der didaktischen Aufbereitung verändert.“ Swertz 2004. Link zur Dekontextualisierung(wikipedia) von mir eingefügt.
Inwiefern hat das auch Gültigkeit bei der Online Kommunikation in der CoP, wo es doch auch darum geht, Wissen via Medien anderen zugänglich zu machen. Wird die Autorin dadurch nicht gleichzeitig zur Lehrerin? Reicht da einfach ein schirftlicher Text? Gilt es den Kontext zu erfassen ehe gepostet wird?
