Prozesslandkarte Produktionen der „videobande“
Die hier eingefügte prozesslandkarte-wvb.pdf ist ein erster Entwurf. Schulklassen produzieren Videofilme, erhalten dabei unterstüztung seitens BetreuerInnen, die von der Trägerorganisation als Freie MitarbeiterInnen tätig sind. Die Landkarte versucht die damit verbundenen Prozesse aus der Funktionssicht, der Organisationssicht und der Ressourcensicht zu skizzieren. Der Entwurf ist noch unvollständig.
Eines für alle?
Zuerst formen wir unsere Werkzeuge, danach formen sie uns.
Marshall Mc Luhan
Damit Mc Luhans Befürchtung nicht allzu drastische Ergebnisse zeigt, sollten die Werkzeuge gut ausgewählt werden. Hab mich ja hier schon einmal mit dem Problem beschäftigt. Ausgangspunkt war eine Anfrage einer Schule zwecks schulinterner Online Zusammenarbeit.
Was bedeutet das? Eine erste Bedarfserhebung hat ergeben, dass folgende Tasks gewünscht sind:
- Ofiizielle Nachrichten der Leitung an die Lehrer
- Archivierung der Informationen
- Gemeinsames Bearbeiten von Dokumenten
- Austausch von Arbeitsmaterialien (Files)
- Gemeinsamer Kalender
- Mailinglisten für Arbeitsgruppen und an alle TN
Der nächste Schritt wird darin bestehen, den Bedarf noch zu präzisieren und ein Pflichtenheft zu erstellen (vgl. posting Prozess IT Support).
Bedarf klingt sehr nach Groupware. Habe nun zwei open source Produkte rausgesucht und scheinbar könnte eGroupWare am besten geeignet sein. Aber zuerst mal die Konkretisierung des Bedarfes.
dringender Bedarf
Der Bedarf ist zumeist dringend. Anruf:“Wir brauchen eine moodle Plattform für unsere Schule.“ Am nächsten Tag haben sie eine und wissen nicht, was damit tun.
Klarer Fall von KM Beratungsbedarf. Abteilung KM Systeme.
Zumeist ist den „Bedürftigen“ ja nicht klar, was Sie eigentlich wollen. ->Der Beginn eines Geschäftsprozesses.
Was ist ein Geschäftsprozess?
Die Abfolge von Handlungen zur Erreichung eines Zieles. Grundsätzlich besteht der Prozess aus drei Elementen: Auslöser des Prozesses (Input) – den Handlungsschritten (Verarbeitung) und dem Ergebnis (Output)
Input -> Anfrage von LehrerInnen einer Schule wegen IT Unterstützung zur Kollaboration
Verarbeitung -> Aufnahme der Anfrage – Bedarfsklärung – Erstellung eines Lastenheftes – Softwareanalyse – Softwareinstallation – Einrichtung des Systems – Schulung
Output -> Inbetriebnahme des Systems durch die LehrerInnen
Da dies ein Prozess ist der öfters in meinem Job vorkommt, werde ich versuchen diesen Prozess möglichst zu detaillieren und zu visualisieren. Wozu?
Ich erwarte mir davon:
- Klärung der Abläufe firmenintern
- Klärung der Verantwortungsbereiche
- raschere Abwicklung
- Geringere Fehlerquote
- Bessere Planung
pädagogik – wissensmanagement – vernetzung
nun es ist schwierig die arbeit und die diplomarbeit auseinanderzuhalten. durch meine tätigkeit als medienpädagoge stosse ich permanent auf neue zusammenhänge und zugänge. manches, was als wissensmanagement tituliert wird sind alte hüte in neuem gewand (z.b. knowledge instruments sind moderationstechniken und arbeitsformen, die uner anderem oder auch gleichem namen schon lange existieren). jedenfalls erscheint mir der unterschied zwischen community o practice und den früheren arbeitsgruppen im schulbereich nicht allzu groß zu sein. fragt sich, welche faktoren eventuell heute relevanz erhalten um die zusammenarbeit zu verbessern und zu stabilisieren. und was da social software leisten kann?
die literaturrecherche weitet sich jedenfalls aus und es besteht gefahr zuviel in die arbeit packen zu wollen bzw. schwerpunkte aus der pädagogik und dem e-learning, die zweifelsohne bei der communityarbeit mitwirken nicht zu umfangreich werden zu lassen.
die arbeit im blog hat erste grenzen gezeigt – zumindest mit wordpress. ist eben doch nicht wirklich dafür gebaut. problem ist die statische verlinkung – oder hab ich noch keine lösung gefunde. jedenfalls scheinen die permalinks – gut fürs vernetzte bloggen – schlecht für die dynamische arbeit in diesem fall zu sein. veränderungen in der struktur werden in den verlinkung nicht mitgenommen. da heisst es aufpassen.
leider gibts auch keine versionierte abspeicherung und kein backup – zumindest nicht hier. werd mir wordpress oder besser joomla auf meinem eigenen server installieren. mal sehen ob das praktikabler ist. zuviel will ich da auch nicht herumexperimentieren. das blogsystem soll ja vor allem der besseren vernetzung unter den kollegInnen dienen. backup muss ich eben durch copy and paste in mein open office dokument gewährleisten.
andererseits zeigt die praktische anwendung auch stärken – das interesse der kollegInnen ihre arbeiten auch in der form transparent zu machen steigt. sie sehen die vorteile von rss feeds und simplem webpublishing ala wordpress. im gegensatz zu nicht intutiver und umständlicher software ala lernplattform.
wie auch immer – es zeigen sich erste teile – arbeite jetzt vor allem mit der seitenstruktur und nicht mehr mit den posts – die werden wohl den notizen und dem tagebuch vorbehalten bleiben. vielleicht werde ich aber bald in open office dokument weiterschreiben und dan hierher mit copy and paste zugang einbringen und nur die notizen und das tagebuch direkt hier belassen.
